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Am Samstag empfangen die Lintforter Regionalliga-Basketballer den Mitabsteiger FastBreak Leverkusen. In dieser Partie will das Team von Coach Liebke nicht nur Wiedergutmachung für die Schlappe in Essen leisten, sondern hat mit den Rheinländern auch noch eine Rechnung offen.

Die erste Saison-Niederlage bei ETB Essen 2 am vergangenen Wochenende war unnötig wie ein Kropf, letztlich aber verdient. Auch wenn man bei der BGL noch ganz leise Hoffnungen hegt, dass dem eingelegten Protest gegen die Spielwertung noch stattgegeben wird, liegt der Fokus bereits auf der nächsten Partie am Samstagabend.

Denn mit FastBreak Leverkusen kommt ein Gegner in die Glückauf-Halle, der der BGL wieder alles abverlangen wird. Bereits in der vergangenen Saison musste sich die Mannschaft von Coach Liebke den Rheinländern zweimal in der 1. Regionalliga geschlagen geben - den Abstieg mussten letztlich beide Teams hinnehmen. Nun kommt es am Samstag um 20 Uhr zum Wiedersehen mit den Leverkusenern, die den direkten Wiederaufstieg als Saisonziel ausgegeben haben.

Und für die BGL wird es daher alles andere als einfach, die Punkte in Lintfort zu behalten. Denn die Gäste konnten ihren kompletten Kader der Vorsaison beisammen halten und somit weiterhin auf wichtige Stützen wie Marc Rass, Adrian Brückmann und Sören Bich bauen. Für die Lintforter wird es derweil darum gehen, nicht erneut eine so katastrophale erste Halbzeit zu zeigen, wie zuletzt in Essen.

Denn offensiv wollte den Klosterstädtern in der Ruhrmetropole in den ersten 20 Minuten so wirklich gar nichts gelingen. Viele Würfe verfehlten ihr Ziel, hinzu kamen viele falsche Entscheidungen sowie Ungenauigkeiten im Passspiel. Entsprechend fordert Tobias Liebke eine klare Leistungssteigerung von seinen Spielern. „Natürlich war die Situation in Essen sehr unübersichtlich und die ständigen Pausen haben dafür gesorgt, dass wir einfach keinen Rhythmus finden konnten. Aber das darf keine Ausrede sein. Wir müssen bei uns anfangen und einfach besseren Basketball spielen, mehr Einsatz und Leidenschaft zeigen.“

Das wird gegen die Leverkusener auch von Nöten sein. Denn ihre Aufstiegsambitionen erhielten am vergangenen Wochenende den ersten kleineren Dämpfer. Gegen die Adler Frintrop Essen unterlagen die Rheinländer zu Hause knapp. Entsprechend werden die Gäste mit aller Macht darauf drängen, die nächsten Punkte am Niederrhein einzufahren.

„Darauf müssen wir vorbereitet sein. Es wird von Beginn an ein intensives Spiel. Wenn wir da nicht dagegen halten und unsere Stärken aufs Parkett bringen, wird es schwer“, so Liebke, der, abgesehen vom immer noch verletzten Jochen Durdel, personell aus dem Vollen wird schöpfen können.