Nächstes Heimspiel der Herren 1

 
 
 
 
 

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BGL will Samstag die Entscheidung herbei führen (09.03. - MP)
Spitzenreiter reist zum Top-Duell nach Langenfeld
Siebzehn Spieltage hält nun schon die Siegesserie der BG Lintfort in der Oberliga. Sollte am kommenden Samstag der achtzehnte Erfolgklaas.jpg hintereinander hinzu kommen, hätte man nicht nur die Serie ausgebaut, sondern auch schon eine erste Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg in die zweite Regionalliga herbeigeführt. Denn die Klosterstädter treten um 16 Uhr beim rheinischen Mitkonkurrenten und Tabellenzweiten SG Langenfeld an, die in dieser Spielzeit nicht weniger erfolgreich waren und erst eine Niederlage hinnehmen mussten – im Hinspiel gegen die BGL. Steffi Müller steht dabei vor der Qual der Wahl. Denn nach der Rückkehr von Gideon Schwich, der in der letzten Partie aus persönlichen Gründen fehlte, steht der BGL-Trainerin der komplette Kader zur Verfügung. So wird im Training unter der Woche der Fokus auf die anstehende Begegnung gelegt und volle Konzentration eingefordert werden. Denn wenn in Langenfeld ein Sieg für das Team um Kapitän Fabian Wagner herausspringt, müssten von vier noch anstehenden Partien nur zwei weitere Siege eingefahren werden, um den Aufstieg endgültig zu besiegeln – angesichts des BGL-Restprogramms eine lösbare Aufgabe. Doch vor dem Lohn steht die Arbeit. Und diese wird mit Sicherheit nicht einfach werden. Die SGL ist die größte Überraschung in dieser Saison. Kaum einer hatte die Rheinländer vor Beginn der Spielzeit auf der Rechnung, nun steht das Team mit erst einer Niederlage auf dem zweiten Platz. Angetrieben von Top-Spieler Björn Klaas und dem sicheren Distanzschützen Adam Mekki eilt die SGL von Erfolg zu Erfolg, konnte auch eine Schwächephase in den letzten Wochen schadlos überstehen und schoss sich ebenso wie die BGL am letzten Wochenende im Spiel gegen Maccabi Düsseldorf für die BGL warm (101:57). Und auch schon im Hinspiel handelte es sich um eine enge Sache zwischen beiden Mannschaften. Damals konnte Langenfeld vor allem in der ersten Halbzeit mithalten und sich berechtigte Hoffnungen auf einen Erfolg machen. Erst nach der Pause konnten sich die Klosterstädter absetzen und am Ende ihre konditionellen Vorteile ausspielen. Geht es nach Müller, will man sich am Samstag schon in den ersten Minuten einen beruhigenden Vorsprung heraus spielen, um so Spiel und Gegner kontrollieren zu können. Sollte dies gelingen wären alle Vorteile auf Seiten der BGL.
(Foto: Björn Klaas - Ihn gilt es in den Griff zu bekommen)
 

Damen müssen nach Oberhausen
Die Damen der BGL spielen ebenfalls am Samstag um 16 Uhr gegen den Tabellenzweiten. Dabei treten die Spielerinnen von Trainer Leusink aber als Tabellendritter bei NB Oberhausen 3 an. Die punktgleichen Gastgeberinnen haben dabei zwei Spiele weniger absolviert als die BGL, ein Erfolg würde also zumindest ein Abrutschen in der Tabelle verhindern. Dabei möchten die Klosterstädterinnen vor allem auf ihre neu entdeckte Auswärtsstärke bauen. Die Oberhauserinnen mussten sich in ihrer letzten Partie dem Spitzenreiter Düsseldorf klar geschlagen geben, für die BGL wird es darauf ankommen, in ihren eigenen Rhythmus zu finden und vor allem in den ersten Minuten hellwach zu sein.

BGL 2 - wieder VSTV - Diesmal die 2.
Für die zweite Herrenmannschaft geht es wieder gegen den VSTV Wuppertal. Nach dem Erfolg im letzten Heimspiel gegen die erste Mannschaft der Bergischen trifft das Team von Coach Liebke nun am Samstag um 18 Uhr auf die „Zweite“ des VSTV. Diese rangiert momentan auf dem achten Tabellenplatz, befindet sich aber mit nur einem Punkt weniger in Schlagdistanz. Mit einem Erfolg könnte die BGL also weiter Boden auf die ersten vier Plätze gut machen und die Abstiegsränge, die ebenfalls nur zwei Punkte entfernt sich, hinter sich lassen. Liebke hofft dabei wieder auf den vollständigen Einsatz seiner sich in den letzten Wochen in aufsteigender Form befindenden Truppe.


17. Spieltag
                                                                                                                                  Lokalpresse -->
Surprised
BGL bereit für das alles entscheidende Duell (07.03. - MP)
Spitzenreiter gewinnt ohne Mühe gegen schwaches Ronsdorf
Ohne große Mühe hat die BG Lintfort ihre Pflichtaufgabe vor dem Aufstiegsduell am kommenden Samstag erledigt. In einer einseitigen Begegnung konnte der Tabellenführer schon ab dem zweiten Viertel seine Kräfte einteilen, gewann am Ende verdient undh1schiffer_pweb.jpg ohne Probleme mit 107:52(56:28). Dabei war für die knapp 200 Zuschauer in der Glückauf-Halle schon nach vier Minuten deutlich, dass man an diesem Abend nicht mit einer Überraschung zu rechnen hatte. Denn die BGL zeigte dem Gast aus Wuppertal von Beginn an die Grenzen auf, führte schnell mit 14:2 und konnte dabei Spiel und Gegner kontrollieren, ohne viel Kraft aufwenden zu müssen. Die Klosterstädter begannen mit einer Pressverteidigung, konnten so viele Bälle gewinnen und ihre Chancen in Punkte ummünzen. Zu Beginn des zweiten Viertels folgte dann eine kurze Schwächephase der BGL, die DT Ronsdorf, die ihren Aufwärtstrend aus den letzten vier Spielen am Samstag jedoch nicht unter Beweis stellen konnte, kam kurzzeitig wieder leicht heran, spielte danach aber zu kompliziert, um dem Gastgeber wirklich gefährlich werden zu können. Dagegen konnte sich in Offensive wie Defensive immer wieder Kai Schiffer gekonnt in Szene setzen, holte hüben wie drüben viele Rebounds und nutzte die zweiten Chancen gnadenlos aus. Zur Halbzeitpause war dementsprechend schon alles gelaufen. Diesem Wissen passte sich dann auch das Niveau der Partie an. Die BGL machte nicht mehr, als sie musste, der Gast konnte nicht mehr zeigen. So sahen die Fans nun eine recht eintönige Partie. Der Tabellenführer kam zu vielen einfachen Korbabschlüssen, der Gast aus dem Bergischen wirkte oft zu überhastet. Dementsprechend locker brachte das Team von Steffi Müller die letzten Minuten hinter sich. Müller war nachher entspannt: „Das Team hat heute so gespielt, dass ich meine Stimme endlich einmal schonen konnte. Wir sind bereit für Langenfeld!“ Punkte: Schiffer, Schmak je 21, Achtermeier 15, Herold 14, Smaglinski 13, Terhorst 8, Illner 5, Wagner, Volz je 3, Hussmann, Czepek je 2
(Foto: Kai Schiffer mit solider Leistung)

Damen verlieren deutlich
Die Damenmannschaft hingegen konnte wieder nicht in eigener Halle gewinnen. So setzte es gegen den Remscheider SV am Ende eine klare 60:84(26:42)-Niederlage. Dabei verlor man das Spiel wie so oft schon in dieser Saison in den ersten Minuten. Nach knapp 5 Minuten führte der Gast mit 20:5, ließ den Gastgeberinnen zu Beginn nicht den Hauch einer Chance. Erst im zweiten Abschnitt konnte die BGL dann besser mithalten, gestaltete die nächsten Minuten ausgeglichen, kam aber nicht näher heran. Ähnliches Bild dann im zweiten Abschnitt. Die BGL stets bemüht, den Rückstand zu verringern, doch Remscheid fand immer wieder die passende Antwort und konnte seinen Bonus so sichern. Am Ende konnte die Mannschaft von Oliver Leusink nicht mehr zusetzen, der sich hinterher folgendermaßen äußerte: „Ein Knackpunkt war mit Sicherheit die mit 61 % hohe Trefferquote beim RSV, unter der wir teilweise 20 Prozentpunkte blieben. So kann man alles geben, aber es wird am Ende nicht reichen.“

VSTV besiegt
Dagegen setzt die zweite Mannschaft ihre zuletzt positive Entwicklung weiter fort und sich gegen den VSTV Wuppertal 2 mit 69:49(39:27) durch. Dabei wurde die Basis für diesen erneuten Zweier schon in den ersten zehn Minuten gelegt, in denen die BGL mit einer sensationellen Quote von außen aufwarten konnte und allein Marvin Merzbach im ersten Viertel 15 Punkte erzielte. Doch danach kam der Gast besser in die Partie, konnte nun immer öfter über die Innenpositionen punkten und das Polster der BGL beständig verringern. Doch rechtzeitig zum letzten Abschnitt fand die „Zweite“ ihren Rhythmus wieder, setzte sich uneinholbar ab und konnte sich über einen verdienten Erfolg freuen. Punkte: Merzbach 29, Baumann 17, Krüger 8, Blick, Wönnmann je 6, Durdel 3
16.Spieltag
"Man muss auch mal Glück haben!" (28.02. - MP)
Müller nach knappstem Saisonsieg gegen ART Düsseldorf erleichtert
Damen siegen in Köln Im Vorfeld hatten viele geahnt, dass die Aufgabe ART Düsseldorf eine ganz unangenehme für die BGL werden könnte. Und so kam es dann auch. Durch eine tolle Moral, viel Einsatz und auch ein wenig Glück setzte sich der Oberliga-Spitzenreiter mit 69:67(42:29) gegen die Landeshauptstädter durch und bewahrte somit knapp seine weiße Weste. Wenn man jedoch den Spielverlauf der ersten Hälfte beobachtete, musste man zunächst keine Angst haben, dass das Spiel für die BGL fast zum Stolperstein geworden wäre. Denn bereits in den ersten Minuten konnten sich die Lintforter einen beruhigenden Vorsprung heraus spielen, der vor allem auf das Konto des diesmal überragenden Jan Terhorsts ging. Der Aufbauspieler der BGL klaute seinem Gegenspieler immer wieder den Ball und konnte die Eins-gegen-Null-Angriffe einfach in Punkte ummünzen. So auch das Bild in den zweiten zehn Minuten. Die Klosterstädter kamen über schnelle Gegenangriffe immer noch leicht zu Korberfolgen, wurde das Spiel jedoch beruhigt, lief nicht mehr viel zusammen. Dies lag vor allem an der deutlichen körperlichen Überlegenheit des ART, der diesmal mit drei Amerikanern antrat und diese Vorteile mit fortschreitender Spielzeit auch zu nutzen verstand. Die Landeshauptstädter spielten nun ruppiger, ließen der BGL wenig Raum unter den Brettern und setzten im Angriff selbst ihre Körper geschickt ein. Zwar nahmen die Gäste noch einen sicheren Vorsprung mit in die Pause, es ließ sich aber schon erahnen, dass die zweite Halbzeit noch einmal für Spannung sorgen würde. So kam der ART wie ausgewechselt aus der Kabine. Von außen fiel nun fast alles durch die Reuse, innen konnten die Spieler der BGL trotz größtem Einsatz kaum etwas gegen die Center des Gastgebers ausrichten, mussten zunehmend auch schmerzhafte Erfahrungen mit deren Ellbogen machen, die jedoch selten von den Schiedsrichtern geahndet wurden. So schmolz das Polster Punkt um Punkt und zwei Minuten vor Schluss gehen die Düsseldorfer dann folgerichtig auch das erste Mal in Führung. Doch nun warf die BGL noch einmal alles in die Waagschale. Lukas Volz konnte den Ball gewinnen, vorne erzielten Schwich und Wagner noch einmal zwei Feldkörbe. Zwölf Sekunden vor Schluss war das Spiel wieder gedreht. Der letzte Angriff des Tabellenzehnten brachte nichts mehr ein, sodass die BGL auch ihr sechszehntes Saisonspiel für sich entscheiden konnte. Müller zeigte sich hinterher trotz des knappen Ergebnisses zufrieden: „Der ART war wieder einmal schwer zu spielen für uns und gehört mit den drei Amerikanern nun auch zu den Besten der Liga. Trotzdem bin ich aufgrund der gezeigten Moral zufrieden, denn in der letzten Saison wären wir bestimmt noch mehr ins Schwimmen geraten und hätten das Ding hergegeben.“
Punkte: Terhorst 22, Smaglinski 11, Schwich 10, Volz 9, Wagner, Herold je 7, Achtermeier 3

Damen siegen in Köln
Auch die Damenmannschaft der BG Lintfort war nach der bitteren Pleite gegen die Köln 99ers wieder erfolgreich. Diesmal setzte sich das Team von Oliver Leusink bei der DJK Köln-Südwest mit 58:49(25:25) durch. Dabei knüpfte man zu Beginn der Partie nahtlos an die schlechte Leistung aus der Vorwoche an – nach fünf Minuten lag man bereits mit 4:12 im Hintertreffen. Doch im zweiten Viertel gelang den Gastgeberinnen aus der Domstadt noch weniger als der BGL, so konnte der Tabellenvorletzte nur drei Punkte in den zweiten zehn Minuten erzielen und gab den Blau-Gelben somit die Möglichkeit wieder heran zu kommen, welche diese sich auch nicht nehmen ließen. Auch der dritte Spielabschnitt blieb umkämpft. Beiden Teams war der Siegeswille anzumerken, doch war das Defensivverhalten auf beiden Seiten auch eher durchwachsen. So konnten die Spielerinnen von Südwest zu oft frei zum Korb ziehen, auf der Gegenseiten bekamen die Kölnerinnen die Distanzschützinnen der BGL nicht in den Griff und kassierten so viele Dreipunktwürfe. Erst zwischen Minute 30 und 35 gelang es dem Gast dann, sich langsam aber sicher vom Gegner abzusetzen. Mit diesem Vorsprung im Rücken erlangte die BGL endlich die gewohnte Sicherheit in ihrem Spiel zurück und brachte den letztlich doch verdienten Sieg am Ende sicher nach Hause.

Jubel bei der BGL 2
Ersatzgeschwächte BGL ohne Probleme in Wuppertal BGL 2 überzeugt bei KultSport und entledigt sich vorerst aller Abstiegssorgen Die zweite Mannschaft der BGL musste am Sonntagabend bei KultSport in Wuppertal antreten. Im Vorfeld war man recht optimistisch, mit zwei Punkten im Gepäck wieder nach Hause fahren zu können, konnte man aus der Partie gegen den Spitzenreiter Frintrop doch viel Selbstvertrauen ziehen. Kurzfristig geriet die Planung von Coach Tobias Liebke dann aber doch noch aus dem Ruder, denn am morgen meldeten sich Paul Krüger, Slim Makloukha und Tobias Laschke krankheitsbedingt ab. So trat man mit nur acht Spielern die Reise ins Bergische Land an. Dennoch trat man von Beginn an dominant auf, zwang durch eine konzentrierte Defensivleistung den Gegner immer wieder zu Fehlern. Durch diese Ballgewinne gelang es durch ein schnelles Umschalten auch im Angriff zu Punkten zu kommen. Doch nach ein paar Minuten war die Luft erst einmal raus, die Gastgeber fanden besser ins Spiel und nutzten die Fähigkeiten ihrer starken Distanzschützen zunehmend aus. So ging man zwar mit einem Polster in die Halbzeitpause, konnte sich darauf aber nicht ausruhen. Im zweiten Abschnitt zeigten sich dann die konditionellen Vorteile der BGL. In der Offensive agierte man zwar streckenweise zu unentschlossen, machte dies aber durch eine hohe Laufbereitschaft in der Defensive wieder wett, sodass der Vorsprung nun immer weiter anwuchs. Am Ende fuhr man so einen verdienten 71:52(31:23)-Erfolg ein und kann nun gelassen auf die kommenden Aufgaben blicken. Auch Trainer Tobias Liebke war nach der Partie entspannt: "Dieses Spiel - gerade wegen der Ausfälle - zeigt, dass wir die Probleme der Hinserie in den Griff bekommen haben und sich der junge Kader von Woche zu Woche stetig weiterentwickelt."
Punkte: Wönnmann (19), Merzbach (14), Baumann (11), Blick (10), Lipp (9), Illbruck (5), Kopatz (3)

15. Spieltag
Durchwachsenes Wochenende für BGL-Teams
 (21.02. - MP)
Tabellenführer mit Problemen gegen Düsseldorf
Manchmal ist es ja so. Da sagen Bilder mehr als tausend Worte. So ein Bild zeigte sich den knapp 250 Zuschauern am Samstagabend in der Glückauf-Halle in Kamp-Lintfort. Die BGL steuerte gerade ihrem 108:82(61:36)-Sieg entgegen, doch wer genau in Richtung Lintforter Bank schaute, der konnte Ungewöhnliches entdecken. Dort freuten sich die Spieler über ihren fünfzehnten Saisonerfolg. Noch nichts Ungewöhnliches. Dort saß Steffi Müller. Auch nichts Ungewöhnliches. Doch wer der Trainerin der BGL ins Gesicht schaute, der wusste, dass an diesem Abend dennoch etwas nicht stimmte. Und dann waren es letztendlich doch Worte, die die Situation aufklärten: „Das Ergebnis ist ja ok. Aber heute haben wir wieder gezeigt, dass wir doch einige Mängel im Defensivverhalten noch abzustellen haben. Auch die Offensive war nicht berauschend, auch dort haben wir nur fünfzig Prozent unseres Leistungsvermögens abgerufen.“ Dabei hatte der Abend eineinhalb Stunden vorher recht vielversprechend begonnen. Hochmotiviert war die BGL diese Partie angegangen, wollte unbedingt die weiße Weste bewahren. Und dementsprechend sahen die ersten Minuten schon aus. Der Gast von Capone Düsseldorf schien noch in der Kabine, denn nach 240 Sekunden stand es schon 13:1 für die Klosterstädter. Capone schien völlig überrumpelt, bekam vor allem Daniel Smaglinski von der Dreipunktelinie nicht in den Griff und sah sich so nach dem ersten Viertel schon mit einem schier uneinholbaren Rückstand konfrontiert (38:14). Das Team von Coach Dirk Altenbeck kam nur über den englischen Neueinkauf Joe Montgomery zu Punkten, der das Team auch während des gesamten Spiels vor einer höheren Niederlage bewahrte. Ab dem zweiten Viertel dann aber ein völlig anderes Bild. Die BGL schaltete einen Gang zurück, nahm Aggressivität und Tempo aus dem Spiel und erlaubte den Gästen somit viele einfache Punkte. Trotz halbierter Anstrengung reichte es vorne immer noch für gute Abschlüsse, sodass der Vorsprung gehalten werden konnte und nicht in Gefahr geriet. Dieses Geschehen setzte sich auch nach dem Seitenwechsel fort. Die BGL offenbarte zu große Lücken in ihrem Defensivverbund, in die vor allem Montgomery immer wieder hineinstechen konnte und so sein Punktekonto nah an die 30 schrauben konnte. Die BGL wirkte in dieser Phase fahrig, viele Aktionen wurden nicht mit voller Konzentration zu Ende gespielt und wirkten teilweise unvorbereitet. Dennoch reichte es am Ende, um den souveränen Vorsprung ins Ziel zu bringen und so die nächsten zwei Punkte einzustreichen, dennoch waren die kassierten 82 Punkte vor allem nach Müllers Geschmack einige zu viel. Trotz allem fand sie aber auch lobende Worte: „Daniel Smaglinski in der Offensive und Fabian Wagner in der Defensive konnte heute ihre gewohnte beziehungsweise gewünschte Leistung abrufen.“
Punkte: Smaglinski 28, Wagner 22, Schwich 18, Achtermeier 9, Herold 7, Terhorst 6, Volz, Schiffer je 5, Schmak 4, Czepek, Hussmann je 2

Damen verlieren erneut
Dagegen haben die Damen der BGL auch ihr nächstes Heimspiel wieder einmal knapp verloren. Gegen den Tabellenletzten Köln 99ers setzte es nach einer schlechten Leistung eine 50:52(24:25)-Niederlage, mit der man nun alle Aussichten auf einen Platz unter den ersten vier eigentlich schon begraben kann. Dabei begann die BGL druckvoll, wollte vom Anwurf an ab zeigen, wer Herr im Haus ist. So stand nach 10 Minuten auch eine kleine Führung auf der Habenseite. Doch dann begannen die Probleme. Die wirkte in der Offensive oftmals zu einfallslos und in der Verteidigung zu unkonzentriert. So wurden vorne viele Möglichkeiten liegen gelassen, während selbige auf der anderen Seite von den Kölnern ausgenutzt werden konnten. Dieses Bild zog sich danach durch die gesamte Partie. Zur Mitte des letzten Viertels lag die BGL schon mit neun Punkten im Rückstand, zwei Dreier von Denise Hagel läuteten dann jedoch die Aufholjagd ein und knapp zwei Minuten vor dem Ende gingen die Spielerinnen von Coach Leusink erstmals wieder in Führung. Doch das, was das Team noch vor zwei Wochen beim engen Sieg in Neuss auszeichnete, fehlte dann am Samstag: der kühle Kopf. Köln konnte durch einen Korb mit Foulpfiff wieder die Führung übernehmen, im letzten und entscheidenden Angriff vertändelte die BGL den Ball dann leichtsinnig. So musste man letztlich mit der harten, aber verdienten Niederlage leben. 

Frintrop alles andere als souverän
Auch die zweite Herrenmannschaft zog in ihrem Spiel zwar den Kürzeren, zeigte dabei aber eine ansprechende Leistung und unterlag dem Tabellenführer Adler Frintrop so am Ende nur knapp mit 63:71(27:42). Die BGL spielte von Beginn an frei auf, der Druck des Gewinnen-Müssens lag klar beim Gast. Und so wurde dieser in den ersten Minuten von einer treffsicheren BGL überrascht, die von den Außenpositionen fast nach Belieben traf und am Ende des ersten Viertels das Spiel noch offen gestaltete. Doch danach verlor die BGL den Faden. Der Gast aus Essen spielte nun cleverer, nutzte die sich bietenden Lücken, das Team von Coach Liebke wollte mit aller Macht dagegen halten und wurde im Angriff folglich zu hektisch. So zogen die Adler immer weiter davon, zur Halbzeit drohte ein ähnliches Debakel wie im letzten Heimspiel gegen ETB Essen 3. Doch die Spieler rissen sich zusammen, fanden ihren Kampfgeist wieder und reduzierten den Rückstand Punkt für Punkt. Vier Minuten vor dem Ende waren sie so wieder bis auf zwei Punkte heran gekommen, auch weil der Gegner mehr mit den Schiedsrichtern als mit sich selbst beschäftigt war und der BGL so in die Karten spielte. Doch am Ende reichte es dennoch für den Tabellenführer, der schließlich von seiner größeren Erfahrung profitierte und so in den letzten Minuten der Partie die klügeren Entscheidungen traf.
Punkte: Lipp 16, Krüger 13, Wönnmann 10, Baumann 8, Illbruck 6, Makloukha 5, Laschke 3, Durdel 2


14. Spieltag
BGL auch von den Schiedsrichtern nicht zu stoppen (07.02. MP)

Spitzenreiter gewinnt intensive Partie beim TV Jahn Königshardt am Ende klar
Es gibt Situationen, in denen zeigt sich, was wahren Teamgeist ausmacht. Solch eine hatte die BGL bei ihrem Gastspiel beim TV Jahn Königshardt am Samstag zu überstehen. Denn der Oberliga-Tabellenführer hatte in Oberhausen kein leichtes Spiel und musste bis zum Ende der Partie nicht nur gegen den Gegner ankämpfen, sondern auch gegen das Schiedsrichtergespann. Trotz allem konnte sich die Mannschaft von Trainerin Steffi Müller am Ende klar mit 89:66 (43:39) in der Sporthalle an der Kiefernstraße durchsetzen. Dabei spielten die Klosterstädter diesen klaren Vorsprung erst ab Mitte des dritten Viertels heraus. Zu Beginn schien man zu nervös und unkonzentriert und musste schnell einem Rückstand hinterher laufen. Auch die „nicht oberligataugliche Leistung der Schiedsrichter“, wie nach dem Spiel aus beiden Lagern zu hören war, tat ihr Übriges und brachte die BGL früh in Foulprobleme. Denn das Gespann in grau schien sich auf eine ziemlich kleinliche Linie geeinigt zu haben und pfiff jeden noch so leichten Kontakt ab. So erhielten die Gastgeber immer leichte Würfe von der Freiwurflinie, während auf der anderen Seite der ein oder andere Pfiff aus. Die Gäste ließen es sich dennoch nicht nehmen, sich dagegen zu stemmen und hatten spätestens nach einem Monsterblock von Daniel Smaglinski, der einen Korblegerversuch des Gastgebers radikal verhinderte, das Momentum auf ihrer Seite. So ging man mit einem knappen Vorsprung in das zweite Viertel. Nach zwei gespielten Minuten in diesem wurde es jedoch wieder hektisch, denn Till Achtermeier wurde nach seinem zweiten unsportlichen Foul – der Versuch der Aufnahme eines Offensivfouls wurde als Halten ihm zu Lasten gelegt – der Halle verwiesen. Da es sich in diesem Fall aber nur um eine Matchstrafe handelt, kann er in zwei Wochen gegen Capone Düsseldorf 2 wieder auflaufen. Spielerisch tat sich weiterhin nicht viel bei beiden Teams. Meistens führte der Zufall Regie und ließ die Bälle in den Korb trudeln, der BGL fehlte zudem das nötige Glück von den Außenpositionen. Im zweiten Abschnitt dann jedoch ein ganz anderes Bild. Die BGL, sowieso nur mit 11 Spielern angereist, musste aufgrund von Foulproblemen nun quasi nur noch mit 8 Mann auskommen, ein starker Wadenkrampf bei Gideon Schwich verhinderte dessen weiteres Mitwirken ebenfalls. Doch das Team rückte immer weiter zusammen, kämpfte füreinander und wurde belohnt. Die Verteidigung wurde auf eine Zone umgestellt, wodurch man nun noch mehr Druck auf den TV Jahn ausüben konnte. Die Folge waren zahlreiche Ballverluste bei den Gastgebern, die die BGL durch schnelles Umschalten und kluge Passstafetten in einfache Punkte ummünzen konnte. Im letzten Abschnitt brauchten die Klosterstädter ihren Vorsprung dann nur noch zu verwalten. Königshardt versuchte es zwar noch einmal mit einer Pressdeckung, doch gegen den heute überragenden Jan Terhorst war der Gastgeber aufgrund fortschreitender Müdigkeit einfach Chancenlos. Hinten sorgte Kai Schiffer mit zahlreichen Rebounds dafür, dass der Gastgeber keine zweiten Chancen mehr erhielt und auch Slawomir Herold fand in den letzten Minuten zu alter Wurfstärke zurück. So geriet der achtzehnte Erfolg in Serie nicht mehr in Gefahr und in Kamp-Lintfort kann man sich nun entspannt auf die tollen Tage freuen, denn die Liga pausiert dafür eine Woche. Auch Steffi Müller merkte man nach dem Spiel die Freude über ein paar freie Tage an: „Heute war unsere Zone das Mittel zum Sieg und in der zweiten Hälfte haben wir dann auch endlich unsere Beine in die Hand genommen und mit Tempo agiert. Die Jungs haben sich daher nun ein wenig Entspannung verdient.“
Punkte: Terhorst, Herold, Schwich je 16, Wagner 13, Schiffer 12, Smaglinski 8, Achtermeier, Czepek je 4

Damen gewinnen Krimi in Neuss
Im ersten Viertel starteten die Lintforter Damen gut, führten schnell 4:0. Die TG Neuss, die nur sieben Spielerinnen aufbieten konnte, nahm in der Folgezeit das Heft in die Hand und erspielte sich bis zur 8. Minute eine 22:9 Führung. Über mehr Kampf konnte die BGL bis zum Viertelende auf 24:17 verkürzen. Im zweiten Viertel setzten die Gastgeberinnen zunächst weiterhin die Akzente und vergrößerten den Abstand auf 11 Punkte (30:19; 3 Min.). Doch nun begann die Zeit der BGL. Durch konzentrierten Abschluss konnten die Center am Brett immer besser abschließen und die BGL Damen ließen ab der 4. Minute nur noch einen Feldkorb zu. Im Resultat gingen so die Klosterstädterinnen mit einer 1-Punkt-Führung in die Kabine. Der Druck auf die Gastgeberinnen wurde auch im dritten Viertel hoch gehalten. Auch wenn im Angriff nicht die besten Optionen genommen wurden, so konnte die Defensive die Angriffsbemühungen der Neusserinnen auf 10 Punkte begrenzen und zum Schlussviertel eine 50:42 Führung herausgespielt werden. Bis zur sechsten Minute des letzten Viertels sah alles nach einem klaren Sieg der Lintforterinnen aus. Stand 59:50. Doch die TG Neuss kämpfte sich in den folgenden Minuten Punkt und Punkt heran. Lintfort bekam das Spiel in dieser Phase nicht in den Griff, die Offense zu diesem Zeitpunkt glücklos. 90 Sekunden vor Schluss lag Neuss mit 2 Punkten in Front. Der BGL gelingt der Ausgleich durch Jennifer Malinowski. Noch 28 Sekunden vor Schluss; Auszeit Neuss. Die Lintforterinnen in Gestalt von Martina Linsinger erzielen einen Feldkorb und führen wieder mit zwei. Die letzten Sekunden können die Gastgeberinnen nicht mehr nutzen und verlieren knapp mit zwei Punkten. Eine Situation, die die BGL-Spielerinnen aus dem letzten Heimspiel sehr gut nachvollziehen können. Auch wenn Neuss nur sieben Spielerinnen auf der Bank hatte (eine Situation, die der BGL nicht unbekannt ist) so war die durchgängigere Leistung bei den Gästen. Ein denkbar knappes Ergebnis, aber die Lintforterinnen können damit Ihren 3. Platz vorerst behaupten! Diesem Sieg sollen nach der Karnevalspause weitere gegen die Teams aus Köln und Remscheid folgen!

13. Spieltag
BGL ist und bleibt das Nonplusultra der Liga (31.01. MP)

Spitzenreiter weist ETB Essen 2 entschlossen in die Schranken
Es war noch knapp eine Minute zu spielen. Plötzlich erhoben sich die Fans in der Glückauf-Halle von ihren Plätzen und bedankten sich schon einmal für die zurückliegenden neununddreißig Minuten, denn von der BG Lintfort und ETB Essen II bekamen sie ein abwechslungsreiches Oberligaspiel geboten, das stark von Kampf und Leidenschaft geprägt war. In diesem trommel.jpgkonnte sich die BGL letztendlich durchsetzen und schickte den selbsternannten Top-Favoriten mit einer 105:84(57:43)-Schlappe nach Hause. Dabei begann die Partie in etwa wie sie geendet hatte. Die BGL trat entschlossener und zielstrebiger auf, was sich auch daran zeigte, dass Gideon Schwich trotz eines im Training zugezogenen Fingerbruchs in die Partie ging. So konnte der Gastgeber den ersten Minuten seinen eigenen Stempel aufdrücken. Hinzu kam eine sensationelle Trefferquote aus dem Feld, allein in den ersten fünf Minuten gelangen vier Drei-Punkte-Würfe. Dass der ETB dennoch vorerst in Schlagdistanz bleiben konnte, war der teilweise zu löchrigen Verteidigung geschuldet. Erneut boten sich den Gästen Lücken, die durch die hervorragenden Einzelspieler dann auch genutzt wurden. Daran versuchten die Klosterstädter im zweiten Viertel etwas zu ändern – und es gelang. Vor allem unter dem eigenen Korb konnte man sich nun mehr Bälle sichern, blieb in der Offensive trotz allem weiterhin so effektiv wie zuvor. h1herold_pweb.jpgVor allem Slawek Herold wird beim ETB noch für die ein oder andere schlaflose Nacht verantwortlich sein, denn allein in der ersten Halbzeit schenkte der Flügelspieler den Gästen zwanzig Punkte ein. Trotz allem: der Vorsprung zur Halbzeit war beileibe kein Ruhepolster, was sich nach knapp vier gespielten Minuten nach dem Seitenwechsel auch bewahrheitete. Essen verkleinerte den Vorsprung wieder auf weniger als zehn Punkte, sodass die BGL gezwungen war, die Intensität in der Verteidigung heraufzusetzen. Der ETB zog bei diesem Schritt gleich und so entwickelte sich folgend eine teils überharte Partie, in der kein richtiger Spielfluss mehr zu erkennen war. Auch die Schiedsrichter wirkten mit der Situation überfordert. Quasi unbeobachtet spielten sich die Kulturhauptstädter so wieder auf drei Punkte heran. Die Viertelpause kam Steffi Müller wie gerufen. Energisch schwor sie ihre Mannen noch einmal ein. Und diese setzten ihre Forderungen auch prompt in die Tat um. Als das Spiel zu kippen drohte sorgte Daniel Smaglinski mit zwei Dreiern aus Bedrängnis dafür, dass sich das Momentum wieder Essen wirkte plötzlich müde und ausgepowert, konnte aufgrund hoher Foulbelastung auch nicht mehr für Entlastung von der Bank sorgen. Die BGL machte sich diesen Umstand zu Nutze und ließ in den letzten Minuten Ball und Gegner nach Belieben laufen. Auch Steffi Müller war nachher natürlich mehr als glücklich: „In der ersten Halbzeit hat uns die Top-Leistung von Slawo Herold natürlich in die Karten gespielt. Nach dem Seitenwechsel müssen wir wacher sein, zum Glück haben wir über die Verteidigung wieder ins Spiel gefunden. Aber letztendlich haben sich die Jungs den Sieg mehr als verdient, weil sie einfach als super Einheit auftreten.“
Punkte: Herold 21, Schwich 20, Smaglinski 18, Terhorst 16, Achtermeier 14, Schmak, Schiffer je 6, Volz, Wagner je 2
(Foto: Die "Trommeltöter" / "Slawo" Herold - der Mann der Essen "erschoss")

Damen mit knapper Niederlage

Für die Damen der BGL endete ihre Partie ebenfalls gegen den ETB weniger glücklich. Wie schon im Hinspiel musste man sich knapp geschlagen geben, diesmal mit 61:63(19:19, 48:48) nach Verlängerung. Dabei sah zu Beginn nichts nach einem derart hohen Ergebnis aus, denn beide Mannschaften neutralisierten sich regelrecht. Zäher und unschöner Basketball war die Folge, wobei die BGL es verpasste, sich einen Vorsprung heraus zu spielen. Viele einfache Körbe blieben ungenutzt, doch auch der Gegner konnte daraus kein Kapital schlagen. So entwickelte sich ein Spiel, in dem sich keine Mannschaft zu irgendeinem Zeitpunkt mit mehr als sechs Punkten absetzen konnte. In der zweiten Halbzeit sank das spielerische Niveau beider Teams noch weiter ab. So sah es eine knappe Minute vor dem Ende der Partie danach aus, als könnte der Gast schon die Punkte einpacken. Essen führte mit fünf Punkten, brauchte seine Angriffe eigentlich nur noch geduldig ausspielen. Doch die BGL ließ nicht locker und so wurde Daniela Jelic beim letzten Dreipunktversuch zwei Sekunden vor Schluss noch gefoult. Die fälligen Freiwürfe fanden alle ihren Weg in den Korb, sodass es in die Verlängerung ging. Hier hatte die BGL nun alle Trümpfe in ihrer Hand. Eine Minute vor Ablauf der zusätzlichen fünf Minuten führte man mit fünf Punkten, zwei Unkonzentriertheiten und ein Sonntagswurf brachten den Gast dann aber wieder in Front. Diesmal konnte die BGL den Rückstand nicht mehr umbiegen und verließ hängenden Kopfes das Parkett. Leusink: „Nach Verlängerung zu verlieren ist natürlich immer ärgerlich, gerade wenn man dort in Führung liegt. Letztendlich haben wir das Spiel aber in den ersten zehn Minuten verloren, da wir dort viel zu viele einfache Dinger nicht gemacht haben.“

Herren 2 mit deutlicher Pleite
Eine klare 54:92(29:43)-Schlappe setzte es für die männliche Zweitvertretung der BGL gegen ETB 3. Von Beginn an sahen die Zuschauer ein müde und blutleer wirkendes Team, welches unter dem eigenen Korb nicht die nötige Spannung aufbauen konnte, um sich die Rebounds zu sichern. So kam ein aggressiv und physisch stärkerer Gegner immer wieder zu zweiten Möglichkeiten, die meist auch genutzt werden konnten. Durch den anwachsenden Vorsprung des Gastes wurde die BGL nun auch in der Offensive folgerichtig ungeduldiger, traf in vielen Situationen die falsche Entscheidung und ließ Konzentration vermissen. So war die Partie zur Halbzeit schon entschieden. Der zweite Abschnitt brachte nichts Neues. Essen spielte locker auf, hatte leichtes Spiel mit der BGL und ging am Ende verdient und klar als Sieger vom Parkett.
Punkte: Lipp 12, Krüger 10, Wönnmann 8, Blick 7, Kopatz, Merzbach je 4, Baumann 3, Schulte-Tickmann, Illbruck, Iwanecki

12. Spieltag
BG Lintfort ist für das Highlight gerüstet
(MP 24.01.2010)
Oberligist verteidigt gegen den Barmer TV seine weiße Weste
Nach einer fehlerfreien Hinrunde in der aktuellen Spielzeit hat die BG Lintfort auch ihr erstes Spiel nach der Winterpause für h1schwich_pweb.jpgsich entscheiden können. Am Ende schlug das Pendel für die BGL aus, die Klosterstädter entschieden die wichtige Partie gegen den Barmer TV mit 85:68(49:41) für sich und trohnen damit weiter ungeschlagen an der Spitze der Oberliga. Für die BGL war der Betriebsausflug zum Barmer TV alles andere als eine spaßige Fahrt. Denn im Bergischen wurde man aufs äußerste gefordert. Der Aufsteiger verlangte dem Spitzenreiter schon in den ersten Minuten einiges ab, die BGL wusste damit aber auch umzugehen. So ließ man Ball und Gegner zu Beginn ein ums andere Mal geschickt laufen, konnte sich die nötigen Freiräume erspielen und dem Gegner den Stempel aufdrücken. Dennoch zeichnete sich ein Problem ab. Die Penetrationen des Gegners in die Zone wurden nicht rechtzeitig und wirkungsvoll unterbunden. Der BTV kam ergo zu einfachen Punkten, die Gäste aus der Klosterstadt brauchten einige klare Worte, um dann doch mit der geforderten Intensität zu verteidigen. In der Folge holte das starke Center-Quartett Schwich, Wagner, Achtermeier und Schiffer zwar den ein oder anderen Rebound in die eigenen Reihen zurück, Unkonzentriertheiten erlaubten dem Gegner kurz vor der Pause dennoch einen 11:2-Lauf und verkürzten den Vorsprung erheblich. Diese Leistung sollte jedoch schon im dritten Viertel Geschichte sein. Denn die BGL verteidigte nun mit Mann und Maus, warf alles was sie hatte in ihre Aktionen und konnte sich so sukzessive absetzen. Dem Gastgeber gelang nicht mehr viel, die Wuppertaler konnten im dritten Abschnitt nur noch drei Feldkörbe und drei Freiwurfpunkte auf ihrer Seite verzeichnen. Im letzten Viertel war dann nicht mehr nötig, als den erspielten Vorsprung über die Zeit zu bringen. Barmen wehrte sich zwar noch einmal nach Kräften, wurde der BGL aber nie mehr richtig gefährlich. Nun freut sich an der Moerser Straße alles auf das Top-Duell mit ETB Essen 2.
Punkte: Achtermeier 18, Herold 17, Terhorst 16, Schwich 14, Wagner 8, Schiffer 6, Schmak 4, Volz 2
(Foto: Gideon Schwich zeigte eine starke Leistung in Barmen)

Auch Damen siegreichd1malinowski_pweb.jpg
Auch die Damenmannschaft der BGL gewann ihr erstes Spiel nach sechs Wochen gegen den gleichen Gegner. In einer intensiv geführten Partie und gegen einen starken Gegner hieß es am Ende knapp 47:44(30:18). Auch die Damen konnten ihre Partie beim gleichen Gegner für sich entscheiden, setzten sich aber ungleich knapper durch. Die BGL begann verhalten, in der toll renovierten neuen Hallen mussten sich die Klosterstädter erst einmal an die Linien nach den neuen FIBA-Regeln gewöhnen. So kam im ersten Viertel kein wirklich guter Basketball zu Stande. So war der zweite Abschnitt dann fast schon vorentscheidend. Durch eine starke Verteidigung ließ man nur acht gegnerische Punkte zu, konnte selbst aber in der Offensive punkten und zog so langsam aber sicher davon. Im dritten Viertel schlichen sich dann leider Unkonzentriertheiten ein, sodass die BGL ihren Vorsprung nicht weiter ausbauen konnte. Oliver Leunsink, der nur mit sieben Spielerinnen angereist war, merkte dann im letzten Abschnitt, dass ihm die dringend benötigten Wechseloptionen fehlten. Seine Mädels kämpften aber bis zum umfallen und brachten so den knappen, aber verdienten Sieg über die Zeit.
(Foto: Jennifer Malinowski)

BGL 2 schiebt sich langsam nach vorne
Landesligist übt in Voerde Revanche für die Hinspiel-Klatsche und gewinnt deutlich. Auch die zweite Herrenmannschaft der BGL hat ihr Spiel dieses Wochenendes also für sich entschieden. Gegen die mittlerweile nicht mehr konkurrenzfähigen und völlig überforderten Spieler des TV Voerde errang das von Ersatzcoach Oliver Leusink trainierte Team einen 82:62(40:37)-Erfolg. Da Tobias Liebke in seiner Funktion als WBV-Trainer am Wochenende auf dem Bundesjugendlager weilte, übernahm der Damentrainer Leusink das Kommando bei der BGL 2. Dieser sah in den ersten Minuten zwei Teams, die sich zwar zunächst keinen Zentimeter Raum gaben und eine enge Partie austrugen – deren Spielweise aber auch deutlich machte, dass der Gastgeber nicht in der Lage war, der BGL auf lange Sicht hin Paroli bieten zu können. Die Klosterstädter spielten jedoch zu Beginn zu umständlich, um sich direkt eine beruhigende Führung zu erarbeiten und mussten vor allem in der Offensive immer wieder vergebenen Chancen nachtrauern. Doch nach dem Seitenwechsel zeigte sich die BGL von ihrer anderen Seite. Die Umstellung auf eine Zonenverteidigung wirkte Wunder, Voerde kam nun kaum mehr zum Korb, traf auch die Würfe aus der Distanz nicht. So ging der dritten Spielabschnitt klar mit 23:7 an die BGL und bildete damit schon eine Vorentscheidung. So brauchte man im letzten Viertel den Vorsprung nur noch verwalten und freute sich am Ende über die gelungene Revanche für die herbe Niederlage aus dem Hinspiel.
Punkte: Krüger 19, Baumanns 13, Lipp, Iwanecki je 12, Blick 10, Schulte-Tickmann 7, Wönnmann 5, Illbruck 3, Kopatz 2

11. Spieltag
Hoher Sieg trotz schwacher Leistung (MP 17.01.2010)
BGL hat lange Schwierigkeiten mit dem Rumelner TV
Die BG Lintfort hat trotz einer durchwachsenen Leistung am Samstag den Rumelner TV mit 118:81(64:50) in Schach gehalten und sich somit ungeschlagen die Halbzeitkrone gesichert. In einem lange Zeit ausgeglichenen Spiel reichten den Zechenstädtern zehn starke Minuten, um den Konkurrenten aus Duisburg am Ende zu besiegen. Dabei bekamen die Zuschauer lange Zeit mehr Kampf und Krampf als ansehnlichen Basketball geliefert. Denn nach der Winterpause fand kein h1hussmann_pweb.jpgTeam von Beginn an zu seinem Rhythmus. Hektische und unüberlegte Aktionen prägten die Begegnung in den ersten Minuten, sowohl die BGL als auch der Gast brauchten einige Angriffe, um sich auf die strenge Regelauslegung des Schiedsrichtergespanns einzustellen. Das Team von Steffi Müller konnte daher nicht wie gewohnt intensiv verteidigen und ließ im Defensivverhalten die nötige Konzentration phasenweise vermissen. So kam der RTV immer wieder zu zweiten Chancen, die auch konsequent genutzt wurden. Doch die BGL hielt dagegen, agierte mit mehr Tempo und Druck, konnte sich folgerichtig langsam aber sicher leicht absetzen. Die Duisburger witterten jedoch ebenfalls ihre Chance und so bekamen die knapp 200 Fans ein Offensivspektakel von beiden Seiten geboten, wobei der Halbzeitstand in vielen Spielen auch schon den Endstand darstellen könnte. Nach dem Seitenwechsel sah man eine wie ausgewechselt spielende BGL. Die Angriffe wurden nun durchdacht zu Ende gespielt und erfolgreich abgeschlossen, in der Defensive schaffte man es, die klaren Möglichkeiten zu verhindern. So wuchs der Vorsprung gegen einen mit nur sieben Mann angereisten Gegner, dem man nun die fortschreitende Müdigkeit anmerkte, immer weiter an. Die BGL hatte nun zu ihrem Rhythmus gefunden, wirkte aber dennoch weiter verunsichert. In den letzten zehn Minuten verwaltete der Gastgeber sein Punktepolster weitestgehen, sodass der Sieg nicht mehr in Gefahr geraten sollte. Steffi Müller war dennoch alles andere als zufrieden mit der Partie: „Das war heute eines unserer schwächeren Spiele und somit ein Arbeitssieg. Für die kommenden Partien erwarte ich eine Leistungssteigerung!“
Punkte: Schmak 24, Herold 21, Achtermeier 15, Volz 13, Terhorst, Schiffer je 10, Wagner 9, Schwich 7, Hussmann 5, Njebong, Czepek je 2
(Bild: C. Hussmann wusste zu gefallen)

Herren 2 gewinnt nach Kampf
Auch die zweite Herrenmannschaft hatte allen Grund zur Freude. In einem am Ende noch einmal unnötig spannenden Spiel besiegte das Team von Tobias Liebke den Homberger TV mit 71:61(39:30) und hat sich damit vorerst etwas Luft im Abstiegskampf verpasst. Das Spiel begann zunächst ausgeglichen. Der HTV versuchte sofort, der Partie seinen Stempel aufzudrücken, die BGL hielt jedoch mit cleverer Spielweise dagegen und hielt sich somit im Spiel. Jedoch zeigte die „Zweite“ einige Schwächen im Rebound, welche jedoch schon im zweiten Abschnitt abgestellt werden konnten. Nun zeigte man tolle Spielzüge, fand mit schnellem Passspiel immer wieder den freien Mann unter dem Korb und kam so zu einfachen Punkten. Dem Gast viel in dieser Phase nicht mehr viel ein, erneut versuchte man es mit Distanzwürfen, die ihr Ziel jedoch oft verfehlten. Dieses Bild setzte sich auch nach der Halbzeit fort. Die BGL spielte befreit auf, ließ Ball und Gegner laufen und erarbeitete sich ein komfortables Polster. So schien es zumindest, denn der HTV gab sich noch keineswegs geschlagen. Schnell wurden aus den zwanzig nur noch fünf Punkte Vorsprung, und Tobias Liebke hatte alle Hände voll zu tun, Ruhe in die Spielweise seiner Schützlinge zu bringen. Letztendlich berappelte man sich noch einmal und brachte den Erfolg zwar knapp, aber verdient über die Zeit.
Punkte: Kopatz 19, Lipp 12, Blick, Illbruck je 11, Durdel 7, Baumann 5, Krüger 4, Makhlouka, Wönnmann je 1


AllStarDay 2010 trotzt dem Wetter und begeistert!
Mitreißender Basketball erfreut viele Fans - Herren 1 mit gutem Spiel gegen Dorsten
Auch der sechste AllStarDay der BGL war ein voller Erfolg. Den ganzen Tag über bot der von Dirk Köster und seinen Helfern perfekt organisierte Tag viel Abwechslung und guten Basketball für die zahlreich erschienenen Fans. Schon um 11 Uhr fanden viele trotz des codar.jpgschlechten Wetters den Weg in die Glückauf-Halle und nahmen am Vorentscheid des Drei-Punkte-Wettbewerbs teil, welchen am Nachmittag Markus Plüm mit 15 Treffern für sich entscheiden konnte. Auch das anschließende Jugend-Allstargame barg viel Spannung in sich und wurde am Ende knapp vom Team Nord mit der Trainerin Gaby Schultze gewonnen. Den Parcours beim Skills-Contest durchliefen Senol Özkandemir mit seinem Partner Max Middendorp am schnellsten und holten sich so den Sieg in diesem Wettbewerb. Dann folgte das von vielen mit Spannung erwartete Spiel der Senioren. In einer ausgeglichenen Partie schenkten sich beide Teams keinen Zentimeter, gingen aber auch mit der nötigen Portion fehlender Ernsthaftigkeit ins Spiel, sodass sich kein Team absetzen konnte. Am Ende setzte sich wie im vergangenen Jahr der Norden knapp durch und gewann mit 96:89. Zur wertvollsten Spielerin wurde Lisa van den Berg gewählt. Kurz vor dem Highlight des Abends, dem Spiel der ersten Herrenmannschaft der BGL gegen den Erstregionalligisten BG Dorsten, stand noch der Dunking Contest auf dem Programm. Hier nahmen Daniel Smaglinski, Senol Özkandemir, Till Achtermeier und Daryl Cohen vom Gast aus Westfalen teil, welcher diesen am Ende auch für sich entscheiden konnte. Danach folgte dann die Testbegegnung der beiden Teams. Von Beginn an sahen die knapp 200 Zuschauer eine nervöse BGL, die ihre Korbaktionen nicht richtig zu Ende spielte und sich zu wenig zutraute. So konnte der Gast sich schon in den ersten Minuten eine Führung erspielen und die BGL unter Druck setzen. Die Mannen von Steffi Müller gaben sich jedoch nicht so leicht geschlagen. Im zweiten Abschnitt spielten sie konsequenter, verteidigten aggressiver und nutzten die sich bietenden einfachen Chancen nun auch aus. Die BGL kämpfte sich Punkt für Punkt heran, konnte den Rückstand zur Halbzeit aufholbar gestalten und ließ es nicht zu mehr als einem 31:38 kommen. Die nächste Halbzeit begann, wie die alte geendet hatte. Lintfort kämpfte weiter, kam zwischenzeitlich bis auf drei Punkte heran. Dennoch gelang es dem Gast, die Partie nicht aus den Händen zu geben und alles unter Kontrolle zu halten. Im letzten Viertel zogen die Dorstener dann endgültig die Zügel an, konnten ihr Tempo noch einmal steigern und sich letztendlich verdient und uneinholbar absetzen. Am Ende musste die BGL eine 64:90-Niederlage hinnehmen, kann mit der gezeigten Leistung aber dennoch zufrieden sein.
Punkte: Volz 13, Schwich 12, Smaglinski 10, Wagner 9, Terhorst 8, Özkandermir, Achtermeier je 4, Schmak 3, Njebong 1
(Bildarchiv: Daryl Cohen - BG Dorsten)


BB-Camp für Kids vom 04.01. bis 06.01.2010 - RIESENERFOLG!
Als sich Campmanagerin Ruth Durdel am vergangenen Mittwoch gegen 17:00 Uhr in Ihrer Verabschiedungsrede vor den anwesenden Campteilnehmern und deren Eltern vis avis befand, konnte man als Außenstehender den Eindruck gewinnen, das es Ihr leid tat bereits heute mit dem Camp enden zu müssen, so begeisternd und lobend waren Ihre Worte über die organisatorische Leistung, die sportliche Betreuung und vor allen Dingen das Verhalten und Engagement der Campteilnehmer um die es bei dieser "Sache" vordergründlich ging. Das Feedback welches vor Ort durch die Eltern und Kinder weitergetragen wurde, war durchweg positiv, so das das Versprechen des Jugendvorstand - vertreten durch den Jugendwart und sportlichen Leiter des Camp, Tobias Liebke -, im nächsten Jahr wieder ein Camp anzubieten von Allen mit Freuden aufgenommen wurde. Der BGL-Vorstand, vertreten durch den 1. + 2. Vorsitzenden, ließen es sich vor Ort nicht nehmen selbst ein paar Worte an die Teilnehmer und das Campteam zu richten. Voll des Lobes und mit einem Blumenstrauß für Campmanagerin Ruth, sowie einer kleinen Anerkennung (welche im Rahmen der Campnachbetrachtung sicherlich Verwendung finden wird) bedankte man sich für dieses tolle Event. Die Campleitung freut sich ernorm über den Erfolg und hofft, dass sich die 38 Kinder - welche aus den Vereinen der ausrichtenden BGL, des VFL Rheinhausen, der Xanten Romans und des Rumelner TV drei Tage und zwei Nächte nach Kamp-Lintfort zog - nicht nur näher kennengelernt haben, sondern mitunter auch vereinsübergreifende Freundschaften geschlossen werden konnten. Natürlich und nicht nur zu guter letzt sollte auch sportlich einiges dazugelernt worden sein. Der besonderer Dank der Organisatoren ging an die Stadt Kamp-Lintfort, o
hne deren Unterstützung in puncto Bereitstellung der Trainings- und Schlafhalle diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Alle Denjenigen, die in irgendeiner noch so klinzigkleinen Kleinigkeit am gelingen des Camp beteiligt waren, gilt der Danke der BGL. Stellvertertend für Alle sei an dieser Stelle Thomas Nitz erwähnt, welcher nicht nur erheblichen Anteil an der Organisation des Camp hatte, und nicht nur an allen Tagen zusammen mit Tobias Liebke die sportliche Leitung des Camp übernommen hat - sondern dafür extra drei Tage Urlaub genommen hat. Dafür lieber Thomas unser Aller Dank und Respekt!
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Begrüßung

Teammanager Ruth

Orgateam David + Tim

Coaches Lutz, Stefan + Alex


10. Spieltag
Müllers Jahresfazit: "Spitzenreiter, verdient!"
BGL spielt unberechenbar und bezwingt auch Maccabi Düsseldorf
Für die BG Lintfort ging mit einem neuerlichen Erfolg gegen Maccabi Düsseldorf das Basketballjahr erfolgreich zu Ende. Durch den verdienten 111:82(57:41)-Erfolg bei Maccabi Düsseldorf kann man auf ein unglaubliches Jahr 2009 zurückblicken, in dem man zusamh1mueller_pweb.jpgmen mit der Rückrunde der vergangenen Saison nur drei Niederlagen einstecken musste. Auch vom starken Aufsteiger aus Düsseldorf ließ sich der BGL-Motor nicht ins Stottern bringen. Dennoch benötigte man ein Viertel, um dem Gegner den Zahn zu ziehen. Denn der Gastgeber konnte zu Beginn noch gut mithalten, ließ der BGL keine Freiräume und hatte in Person des überragenden Arie Wilder (33 Punkte) den überragenden Akteur des Spiels in seinen Reihen. Erst ab dem zweiten Spielabschnitt gelang es den Klosterstädtern, die Kreise dieses Spielers ein wenig einzudämmen, jedoch gelang nie komplett, ihn auszuschalten. So musste man vor allem in der Offensive dafür sorgen, dass seine Punkte nicht noch zum Verhängnis wurden. Und besonders gestern konnte man dabei auch eine besondere Waffe zurückgreifen: die Unberechenbarkeit. Denn insgesamt fünf Spieler der BGL punkteten am Ende zweistellig. So stellte man den Gegner vor große Probleme und konnte seinen Vorsprung zur Halbzeit auf ein beruhigendes Polster schrauben. In der zweiten Halbzeit sahen die acht anwesenden Zuschauer, allesamt aus Kamp-Lintfort, dann eine BGL, die sich quasi in einen Rausch spielte. Nun spielte man die Landeshauptstädter schwindelig, verteidigte konsequenter und hatte sich auch auf die Linie des Schiedsrichtergespanns eingestellt, welches im ersten Abschnitt die BGL noch früh für eine engagierte Defensivleistung bestrafte und viele unnötige Pfiffe nahm. Mit den letzten Minuten der Partie war Steffi Müller dann jedoch weniger zufrieden: "Es hätten durchaus auch mehr als 30 Punkte Unterschied sein können, aber wie das immer so ist, zum Schluss kehrt noch einmal der Schlendrian ein." So sah man eine BGL, die nicht mehr mit voller Intensität verteidigte und den Gegner noch zu einigen leichten Punkten kommen ließ. Dennoch freut man sich nun auf die anstehende dreiwöchige Pause, bevor es am 16. Januar mit dem letzten Vorrundenspiel gegen den Rumelner TV weiter geht.
Punkte: Smaglinski, Terhorst je 22, Herold 16, Volz 12, Özkandemir 11, Schwich 9, Achtermeier 8, Schmak 5, Schiffer 4, Wagner 2
(Foto: Coach Steffi Müller)

H2 mit Niederlage
Dagegen endete das Jahr für die zweite Herrenmannschaft der BGL mit einer Niederlage beim Remscheider SV. Nach einem schwierigen Spiel, zu dem man nie recht die Bindung fand, ging die diesmal von Damen-Coach Oliver Leusink betreute Truppe mit 88:74(34:29) als Verlierer vom Feld. Für den angestammten Trainer Tobias Liebke, der verhindert war, da gleichzeitig ein Spiel seiner U16 auf dem Plan stand, gab es am Ende kaum positive Nachrichten. So erreichte man schon nur fünf Minuten vor Spielbeginn aufgrund eines Schneechaos auf der Autobahn die Halle, die mit ihren Temperaturen dann an jene erinnerte, welche im Freien herrschten. Dennoch versuchte man mit den widrigen Umständen warm zu werden, versuchte sich in die Partie hinein zu kämpfen. Doch schnell war beobachtbar, dass kaum ein Akteur auf Seiten der BGL eine Bindung zum Spiel fand. Nur Tom Illbruck versuchte, seine Teamkameraden mit zu ziehen und so für den nötigen Schwung zu sorgen. Die Gastgeber hingegen hatten auch in der zweiten Halbzeit leichtes Spiel, mussten sich nie mehr als nötig anstrengen und gingen deshalb am Ende auch verdient als Sieger vom Parkett.
Punkte: Illbruck 16, Merzbach 12, Krüger 11, Iwanecki 9, Laschke, Lipp je 7, Baumann 6, Wönnman, Tiggelkamp je 2,


 

 
 

Nächstes Heimspiel


Samstag - 20.03.2010

AREA'54 

Damen 2

14:00 Uhr

HIL

Damen 1

16:00 Uhr

OPL

Herren 2

18:00 Uhr

HIL2

Herren 1

20:00 Uhr

ATV

"Kommt vorbei!" Wink

Terminkalender

 15.03.2010 / 19:00 Uhr / VH 
Vorstandssitzung 
 20.03.2010 / 14:00 Uhr / GAH 
10. Heimspiel Wochenende
 24.04.2010 / 14:00 Uhr / GAH 
11. Heimspiel Wochenende

Spielplan & Ergebnisse

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